Vielfalt Kolumbiens in 15 Tagen

Sie erleben in nur zwei Wochen die Vielfalt der kolumbianischen Natur und Kultur. Von kolonialen Dörfern, mystischen Statuen und Kaffeefincas bis zur lebhaften Küstenstadt Cartagena lernen Sie viele Facetten Kolumbiens kennen. Die verschiedenen Klimazonen und Landschaftsformen werden Sie ebenso begeistern wie die authentischen Begegnungen mit den gastfreundlichen Kolumbianern. Neben dem Reiseprogramm haben Sie auch immer wieder Gelegenheit, in den ausgesuchten kleinen Hotels die Seele baumeln zu lassen.

Höhepunkte

  • Bogotá – Im Goldmuseum auf den Spuren von Eldorado
  • San Agustín – geheimnisvolle Statuen vor eindrucksvollen Gräbern, UNESCO Weltkulturer-be
  • Koloniale Dörfer – Villa de Leyva und Barichara
  • Kaffeefinca – Kaffee vom Setzling bis zum Espresso
  • Cartagena – Koloniale Architektur, Piraten und Meer, UNESCO Weltkulturerbe

  • Tag 1 Bogotá

    Am Flughafen werden Sie von Ihrem Fahrer erwartet. Es bietet sich an, gleich am Flughafen Geld zu wechseln. Am einfachsten und günstigsten ist das am Geldautomaten. Diese finden Sie auf der Ankunftsebene im Ausgangsbereich. Bitten Sie Ihren Fahrer Sie zu begleiten und auf das Gepäck aufzupassen. Der Fahrer fährt Sie in Ihr Hotel und Sie können sich nach dem langen Flug erholen.

    Tag 2 Bogotá

    Bei einem Rundgang erleben Sie den Kontrast zwischen dem modernen Bogotá und der historischen Altstadt. Von dem Plaza Bolivar, dem kolonialen Hauptplatz mit Kathedrale, Justizpalast, Parlament und Rathaus geht es durch die engen Gassen der Candelaria, wie die Altstadt Bogotás genannt wird. Im Museo Botero sehen Sie eine bedeutende Sammlung zeitgenössischer Kunst und selbstverständlich viele Werke des berühmten kolumbianischen Künstlers Fernando Botero. Erleben Sie, wie die einzigartigen kolumbianischen Smaragde gehandelt werden. Höhepunkt ist das Goldmuseum, die weltweit beeindruckende Sammlung präkolumbischen Goldschmucks. Bei schönem Wetter fahren Sie auf den Berg Bogotás, den Monserrate, von dem Sie eine hervorragende Aussicht über die Achtmillionenstadt haben.

    Die Plaza de Mercado in Paloquemao ist eine riesige Markthalle mit über 1800 Ständen mit frischem Obst und Gemüse, Fleisch, Kräutern, Blumen, sowie Handwerkern. Vom bunten Blumenmarkt im Freien über die zahlreichen Kartoffelsorten bis zum exotischen Obst reichen die vielfältigen Geruchs- und Geschmackseindrücke, die Sie selbst erfahren werden bei einem Rundgang durch die zahlreichen Gänge des Marktes.

    Tag 3 Bogotá – Popayán

    Sie werden rechtzeitig zu Ihrem Flug zum Flughafen von Bogotá gefahren.
    Popayán ist eine wunderschöne Kolonialstadt, die wegen ihrer zweigeschossigen, schneeweiß getünchten Fassaden „Ciudad Blanca“ genannt wird. In der Kolonialzeit war Popayán der wichtigste Ort zwischen Bogotá und Quito, Handelszentrum und Bischofssitz. Bei einem Spaziergang durch die regen kleinen Straßen erleben Sie das Zusammentreffen von modernem und historischem Kolumbien. Erkunden Sie bei einem Stadtrundgang die historische Altstadt und besichtigen Sie die wichtigsten Baudenkmäler der Stadt. Sollten Sie während der Osterzeit in Popayán sein, können Sie die aufwendigen Prozessionen durch die Altstadt bewundern.

    Tag 4 Popayán

    Besuchen Sie den traditionellen Wochenmarkt der Guambianos. Es ist eine der wenigen Gegenden Kolumbiens in der Hochlandindigene noch relativ traditionell leben. Es ist ein farbenträchtiger Anblick, wenn die Indigenen ihre Waren auf dem Markt anbieten. Sie tragen einen auffällig langen königsblauen Rock, einen dunklen Filzhut und eine charakteristische Ruana oder einen Umhang. Die Farbe Blau steht für den Kosmos und die Farbe Schwarz symbolisiert Mutter Erde.

    Tag 5 Popayán – San Agustín

    Heute überqueren Sie auf dem Weg nach San Agustín den zentralen Gebirgszug der Anden. Vorbei am aktiven Vulkan Puracé, von dem Sie bei schönem Wetter einen Blick erhaschen können, schlängelt sich die Straße in die typische Hochmoorlandschaft der Páramos bis auf über 3.000 Meter Höhe. In dieser wasserreichen Gegend entspringen 4 der größten Flüsse Kolumbiens, die sternförmig Richtung Pazifik, Karibik und Amazonas fließen. Nutzen Sie die Gelegenheit bei einem Zwischenhalt und schauen sich die bis zu 3 Meter hohen Frailejonespflanzen aus der Nähe an, welche nur in den Höhenlagen von Ecuador und Kolumbien zu finden sind. Im Laufe des Nachmittags erreichen Sie San Agustín, welches in den Hügeln hoch über der Schlucht des Río Magdalena liegt.

    Tag 6 San Agustín

    Die Region um San Agustín ist die bedeutendste archäologische Ausgrabungsstätte Kolumbiens. Erst im 18. Jh. berichteten spanische Missionare von den geheimnisvollen Statuen in den Wäldern rund um San Agustín. Auch die moderne Archäologie hat noch nicht viel über die Kultur herausgefunden, die im 6. bis 8. Jh. ihren Höhepunkt hatte. Bergiges Gelände und das Fehlen schriftlicher Aufzeichnungen erschweren die Forschungen. San Agustín ist Weltkulturerbe der UNESCO. Sie besuchen den Archäologischen Park von San Agustín. Es ist der Ort, wo auf relativ kleinem Raum ein guter Querschnitt durch die Hinterlassenschaft der Kultur von San Agustín gegeben wird. Der Zeremonialbrunnen und der „Wald der Statuen“ sind die Höhepunkte dieser archäologischen Sammlung. Bei jeder der geheimnisvollen Statuen kann man lange verweilen und sich fragen, ob sie einen Menschen oder ein Tier darstellt, ob sie bedrohlich oder beruhigend wirken soll.
    Sie wandern oder reiten eine knappe Stunde zur Plattform „La Chaquira“, einer astronomischen Stätte der San-Agustin-Kultur. Hoch über dem Río Magdalena gelegen bietet sich eine herrliche Aussicht auf die Magdalenaschlucht. Einige Stufen führen hinab zu den in Fels gemeißelten Darstellungen der Gottheiten. Die Ausrichtung der Bilder ist am Stand der Sonne erfolgt.

    Tag 7 San Agustín – Bogotá

    Sie werden zum Flughafen nach Pitalito gefahren, um zurück nach Bogotá zu fliegen.

    Tag 8 Bogotá – Villa de Leyva

    Sie fahren von Bogotá in Richtung Norden nach Zipaquirá, welches Sie je nach Verkehr nach ca. 1 1/2 Stunden erreichen. In der schönen kolonialen Altstadt von Zipaquirá befinden sich zahlreiche Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Bestaunen Sie in einem Salzbergwerk die einzigartige Salzkathedrale, deren Kreuzgang und Kapellen komplett aus dem Salzgestein gehauen sind. Alle Stationen des Kreuzweges sind unterschiedlich gestaltet und nutzen das Wechselspiel von Beleuchtung und Schatten im Gewölbe der Stollen um eine andächtige, etwas geheimnisvolle Atmosphäre zu schaffen. Am Ende des Kreuzweges gelangen Sie in die eigentliche Kathedrale, die aus einem bis zu 25 Meter hohen Mittelschiff und zwei Seitenschiffen besteht. Sonntags findet hier auch immer eine Messe statt. Die Kathedrale ist eine wichtige religiöse Stätte und gleichzeitig ein einzigartiges architektonisches Werk.
    Weiter fahren Sie auf der Hauptstraße Richtung Tunja. Am Sisga-Stausee können Sie eine Pause machen und eine gebratene Forelle essen (Essen nicht im Preis inbegriffen). Wenn Sie historisch interessiert sind, machen Sie einen kurzen Halt am Puente de Boyacá, dem Ort an dem Simón Bolívar 1819 die letzte und entscheidende Schlacht gegen die spanischen Kolonialherrscher gewonnen hat. Von dort ist es nur noch ein kurzer Weg bis nach Villa de Leyva. Das Dorf war zur Kolonialzeit die „Sommerresidenz“ der Bischöfe aus dem kühlen Tunja. Die großzügigen kirchlichen Bauten sind hervorragend erhalten und durch die mit Kopfstein gepflasterten Gassen kann man gemütlich spazieren. An der großen Plaza Mayor lässt sich hervorragend einkehren und den Tag ausklingen lassen.

    Tag 9 Villa de Leyva

    Erkunden Sie die Umgebung von Villa de Leyva. Wenn Sie gerne wandern, beginnen mit einem knapp einstündigen Spaziergang durch die Hügel um Villa de Leyva. Sanft steigt der Weg an und Sie haben eine schöne Aussicht über Villa de Leyva und Umgebung. Der erste Halt des Tages ist das paläontologische Forschungszentrum. Die gut aufgebaute Sammlung, von in der Umgebung gefundenen Fossilien, vermittelt ein interessantes Bild einer heutigen Bergregion, die vor hundert Millionen Jahren eine Küstenlandschaft war. Anschließend fahren Sie ins Kloster La Candelaria, einem Augustinerkloster aus dem 17. Jahrhundert. Dort können Sie bewundern, wie Mönche, die als Eremiten in Höhlen lebten im Laufe der Zeit ein gemeinsames Kloster errichteten. Ein besonderes Highlight sind die Innenhöfe des Klosters. Als Nächstes machen Sie einen kurzen Stopp in Ráquira, einem kleinen Ort, der traditionell von Töpferei lebt. Inzwischen gibt es in den Andenkenläden auch allerhand Kunsthandwerk aus ganz Kolumbien zu kaufen. Sie besichtigen eine Töpferei und sehen, wie die zahlreichen Keramikgegenstände vom kleinen Kerzenhalter bis zum großen Sparschwein handwerklich hergestellt werden. Vielleicht trauen Sie sich auch zu, einen kleinen Kerzenhalter zu töpfern.

    Tag 10 Villa de Leyva – Barichara

    Die Fahrt führt vom Hochland langsam in wärmere Gegenden. Von Villa de Leyva verläuft die Straße erst durch saftiges grünes Weideland bis nach Arcabuco. Von dort schlängelt sich die Straße durch eine enge Schlucht, die sich dann in Richtung des Río Suárez öffnet. An den Hängen des Suárez-Tals auf einer Höhe zwischen 1.000 und 1.500 Metern führt der Weg über Barbosa nach San Gil. Unterwegs gibt es immer wieder Möglichkeiten anzuhalten, um sich z.B. eine traditionelle Zuckermühle anzuschauen oder das typische Guavenmus zu probieren. Auf keinen Fall sollten Sie sich Cuajada con Melao (Frischkäse mit Zuckermelasse) entgehen lassen. Caseteja bei Oiba ist bekannt für diese Spezialität. Von San Gil ist es noch eine halbe Stunde Fahrt nach Barichara. Dieses hervorragend erhaltene Dorf wurde mit dem Preis für das schönste Dorf Kolumbiens ausgezeichnet. Hoch über dem Canyon des Río Suárez liegt es auf 1.300 m Höhe über Meer mit einer immer angenehmen Temperatur von ca. 26°C.

    Tag 11 Barichara

    Unternehmen Sie eine leichte Wanderung. Immer leicht bergab führt der Weg von Barichara nach Guane, einem kleinen verschlafenen Dorf. Unterwegs kommen Sie an Tabakfeldern und Kuhweiden vorbei und genießen die Sicht über das Tal des Río Suárez und die mächtige Cordillera de los Cobardes. In Guane dürfen Sie das putzige kleine Museum voller Fossilien und Relikte des indigenen Guanevolkes nicht verpassen. Mit dem Auto geht es anschließend zurück nach Barichara.
    Sie unternehmen einen Rundgang durch Barichara. Die weißgekalkten Häuser und gepflasterten Straßen laden zum Erkunden ein. In zahlreichen kleinen Galerien und Kunsthandwerkswerkstätten gibt es immer etwas Interessantes zu entdecken. Von der schlichten Kapelle Santa Bárbara haben Sie eine schöne Sicht über das Dorf. Nehmen Sie sich die Zeit für einen Besuch in der kleinen Papiermanufaktur, wo aus Agaven- und Ananasfasern Papier hergestellt wird.

    Tag 12 Barichara – Cartagena

    Von Barichara aus geht es zum Canyon del Chicamocha und dann weiter zum Flughafen von Bucaramanga. Wenn die Verhältnisse es zulassen, durchqueren Sie den Canyon mit einer Seilbahn und bewundern dabei ein fantastisches Panorama dieser tiefen Schlucht. Auf 1.600 Metern Höhe über Meer gedeiht der hervorragende Kaffee der gemäß nachhaltigen Prinzipien wirtschaftenden und zertifizierten Kaffeefarm „El Roble“. Sie verfolgen den Weg der Kaffeebohne vom Keimling bis in die dampfende Tasse und können selbstverständlich einige der angebauten Kaffeesorten unter professioneller Anleitung verkosten. Weiter geht es über die Mesa de los Santos zum Flughafen von Bucaramanga.
    Am Flughafen in Cartagena werden Sie von Ihrem Fahrer erwartet und in Ihr Hotel in die Stadtmitte gefahren.

    Tag 13 Cartagena

    Um sich Cartagena genauer anzuschauen beginnen Sie mit einer Fahrt auf den Hügel von La Popa. Auf diesem höchsten Punkt in der Umgebung von Cartagena haben Augustinermönche im 16. Jahrhundert ein Kloster errichtet. Von hier aus haben Sie einen perfekten Überblick über die Bucht von Cartagena und der wichtigsten kolonialen Hafenstadt der Spanier in Südamerika. Anschließend besuchen Sie die Festung San Felipe. Diese wurde von den Spaniern gebaut, um das reiche Cartagena vor Angriffen vom Festland zu schützen. In Cartagena wurden die von den Spaniern geplünderten Schätze der Inkas und die Gold- und Silberschätze aus den Minen Perus und Boliviens für den Versand nach Spanien zwischengelagert. Damit war die Stadt immer wieder Objekt der Begierde zahlreicher Piraten. In den verwinkelten Gängen der Festung fühlen Sie sich in die Zeit der Piraten zurückversetzt. Von der Festung geht es zu Fuß in die koloniale Altstadt. Auf Wunsch können Sie unterwegs einkehren und einen kühlen Obstsaft trinken. Bei einem Spaziergang durch die gut erhaltene Altstadt besuchen Sie wichtige historische Gebäude und Kirchen. Vor allem können Sie sich etwas orientieren, um am Nachmittag noch einmal auf eigene Faust loszuziehen, an der Stadtmauer Andenken einkaufen und vom Café del Mar auf der Stadtmauer den Sonnenuntergang bewundern.

    Tag 14 Cartagena

    Der heutige Tag in Cartagena steht Ihnen zur freien Verfügung. Erkunden Sie die Altstadt oder verbringen Sie den Tag am Strand.
    Optional:
    Unternehmen Sie einen Tagesausflug zu den Islas del Rosario. Fahren Sie mit dem Boot durch die Bucht von Cartagena und erreichen nach einer knappen Stunde die Islas del Rosario. Dort können Sie den ganzen Tag den Strand genießen, baden oder schnorcheln. Gegen Nachmittag fährt das Boot wieder nach Cartagena zurück. Das Mittagessen ist inbegriffen.

    Tag 15 Cartagena

    Sie werden rechtzeitig zu Ihrem Flug zum Flughafen von Cartagena gefahren.

    Eingeschlossene Leistungen:

  • Deutsch/- Englischsprechende Reiseleitung
  • Überland- und Flughafentransfers im privatem PKW
  • Eintrittsgebühren für alle Aktivitäten gemäß Programm
  • Unterkunft im Doppelzimmer
  • Leihweise ein kolumbianisches Prepaid –Handy

  • Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Trinkgelder
  • Lokale Hafen und Flughafensteuern
  • Internationaler Flug nach Kolumbien